Blog Antrittsinterview Simon Wetter
04. November 2026 · Blog

«Die Nähe zu den Men­schen macht mir am meis­ten Freu­de.»

Seit dem 1. November 2026 ist Simon Wetter Leiter Private Banking und Mitglied der Geschäftsleitung von acrevis. Im Interview erzählt er, was für ihn eine gute Kundenbeziehung ausmacht und was er sich für den Start in seiner neuen Funktion vorgenommen hat.

Sie waren lange für Grossbanken tätig. Warum haben Sie sich mit acrevis nun für eine Regionalbank entschieden?

Während meiner langjährigen Tätigkeit bei Grossbanken konnte ich vielfältige Erfahrungen sammeln und mich stetig weiterentwickeln. Es war lehrreich, spannend und in turbulenten Zeiten – die ich hautnah erlebt habe – sehr herausfordernd. Dabei habe ich immer stärker gemerkt, was mir am meisten Freude macht: die Nähe zu den Menschen, für die wir arbeiten. Bei acrevis werden die Entscheide hier in der Region getroffen, von Leuten, die unsere Kundinnen und Kunden kennen. Ich bin in der Ostschweiz verwurzelt und darf jetzt meine Erfahrung genau dort einbringen, wo ich zu Hause bin. Für mich ist das ein Schritt hin zu dem, was Banking im Kern ausmacht.

Was ist Ihnen wichtig, damit Sie sich bei einem Arbeitgeber wohlfühlen?

Werte, auf die man sich verlassen kann, Vertrauen und kurze Wege. Ich schätze es, wenn man sich offen begegnet, Verantwortung übernehmen darf und Entscheide nachvollziehbar sind. Besonders schätze ich Kolleginnen und Kollegen, die mit Herzblut bei der Sache sind. Die tägliche Zusammenarbeit ist mir sehr wichtig und letztlich sollen immer die Kundinnen und Kunden im Zentrum stehen. Genau das habe ich bei acrevis vom ersten Tag an erfahren.

Was macht für Sie gutes Private Banking aus?

Gutes Private Banking beginnt mit Zuhören. Bevor es um Anlagen oder Renditen geht, will ich verstehen, was einem Menschen wichtig ist: seine Familie, sein Unternehmen, seine Pläne für die Zukunft. Erst dann können wir Lösungen finden, die genau passen. Dazu gehören Fachkompetenz, Ehrlichkeit – auch wenn diese einmal unbequem ist – sowie Beständigkeit. «Meine Bank fürs Leben» ist für mich deshalb mehr als ein Slogan: Es geht um Beziehungen, die über Jahre und oft über Generationen wachsen.

Was haben Sie sich für die ersten 100 Tage bei acrevis vorgenommen?

Mir geht es in einem ersten Schritt darum, die Mitarbeitenden kennenzulernen, sie anzuhören und von ihnen zu lernen. Dazu werde ich regelmässig in den verschiedenen Niederlassungen präsent sein. Ich möchte möglichst viele Kundinnen und Kunden persönlich treffen, mich für deren Vertrauen bedanken und gemeinsam schauen, was wir noch verbessern könnten. acrevis ist im Private Banking bereits sehr gut aufgestellt. Ich will verstehen, was uns stark macht, aber auch gemeinsam mit dem Team herausfinden, wo wir neue Wege beschreiten können.

Wenn es einmal nicht um Banken und Finanzmärkte geht: Womit verbringen Sie gerne Ihre Zeit?

Gerne verbringe ich meine Freizeit mit Familie und Freunden. Am liebsten draussen in der Natur. Beim Wandern, Gärtnern und auf dem Golfplatz kann ich am besten abschalten. Golf lehrt Geduld und Demut, beides kann man auch im Private Banking gut brauchen. Dasselbe erfahre ich im Garten: Wachstum braucht Zeit, Geduld und Pflege. Ansonsten geniesse ich es auch einfach, ein gutes Buch zu lesen oder einen Jass zu klopfen.

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