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Bri­git­te Hol­len­stein-Gem­per­le er­hält den Gos­sau­er Preis 2025

Der Gossauer Preis 2025 der Stadt Gossau und der acrevis Bank geht an Brigitte Hollenstein-Gemperle. Als Gründerin und erste Präsidentin des Frauennetzes Gossau hat sie mit ihrem jahrzehntelangen Engagement zur Unterstützung von Familien und zur Förderung der Gleichberechtigung und Sichtbarkeit von Frauen zahlreiche Spuren in Gossau hinterlassen.

Rund 18'450 Personen leben heute in der Stadt Gossau. Darunter immer wieder Menschen, die sich in einer besonderen Weise für die Stadt und ihre Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen. Manche im Rampenlicht, manche eher hinter den Kulissen, aber alle mit einem wertvollen, besonderen Engagement und viel Herzblut.

Ein Preis für Menschen, die sich um Gossau verdient gemacht haben
Genau solche Menschen sind es, die eine Stadt und ihre Gesellschaft lebendig erhalten und voranbringen – das hatten sich auch die Verantwortlichen der damaligen Bank in Gossau bzw. swissregiobank gesagt: Aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens stiftete die Bank – eine der Vorgängerbanken der heutigen acrevis Bank AG – einen Kulturfonds. Aus diesem Kapital wird ein Preis gespeist, der seither alle zwei Jahre verliehen wird: der Gossauer Preis. Die Auszeichnung, die mit 5'000 Franken dotiert ist, geht an eine Einzelperson oder eine Gruppierung, die sich in besonderer Weise um das kulturelle, soziale, karitative oder wirtschaftliche Leben in Gossau verdient gemacht hat. Die Preisträgerin oder der Preisträger werden jeweils vom Gossauer Stadtrat und der Bank in Gossau bzw. heute der acrevis Bank als Nachfolgerin festgelegt.

Der erste Gossauer Preis wurde 1987 an die Krankenschwestern des Ordens Ingenbohl vergeben, seither sind insgesamt 17 weitere verdiente Preisträgerinnen und Preisträger auf dieser Liste dazugekommen. Am Mittwoch, 27. August 2025, fand im Fürstenlandsaal die diesjährige Preisverleihung in einem feierlichen, würdigen Rahmen statt.

Ehrung für Brigitte Hollenstein-Gemperle
In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Brigitte Hollenstein-Gemperle. Als Gründerin und erste Präsidentin des Frauennetzes Gossau im Jahr 2000 setzte sie ein starkes Zeichen für das politische und gesellschaftliche Erwachen der Frauen. Über viele Jahre engagierte sie sich mit grossem Einsatz für Familien, die Förderung der Gleichberechtigung und die Sichtbarkeit von Frauen. Ausserdem initiierte sie das Projekt «Frauenspur Gossau», das die Lebensgeschichten von Frauen des 20. Jahrhunderts festhält und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. Mit ihrem Wirken hat sie zahlreiche Impulse gesetzt und nachhaltige Spuren im gesellschaftlichen Leben von Gossau hinterlassen.

Stefan Rüedi Preisverleihung Gossauer Preis 2025 (38)

Dominik Eisenegger, Leiter des Marktgebiets Gossau bei der acrevis Bank, überreicht Brigitte Hollenstein-Gemperle den Check in der Höhe von 5'000 Franken.

Stefan Rüedi Preisverleihung Gossauer Preis 2025 (29)

Brigitte Hollenstein-Gemperle erhält den Gossauer Preis 2025.

Bilder: Stefan Rüedi