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Vor­sor­ge pla­nen

Wie pla­ne ich mei­nen Weg zur Früh­pen­sio­nie­rung?

Nach 36 Jahren und 21 Tagen war es soweit: Karins letzter Tag im Büro. Danach hiess es: Adieu Arbeitsleben, hallo Frühpensionierung! Mehr Zeit zum Wandern und Reisen mit ihrem Mann, mehr Zeit für die Enkelkinder. Was dafür nötig war, wie ihr Vorsorgeplan aussieht und welche neuen Ziele die aktive Wilerin sich gesteckt hat, davon erzählt ihre Geschichte.

Es ist Februar, der Nebel hängt ungewöhnlich tief in Wil. Erst seit kurzem sind Karin und Bernhard wieder zurück in der Schweiz. Zur Feier von Karins Eintritt in den Ruhestand hatte ihr Mann sie mit einer dreiwöchigen Reise überrascht. «Ich war völlig baff! Ich hatte nur ein paar Tage zum Kofferpacken und dann gings bereits los – in den Oman! Eine ganz tolle Erfahrung», schwärmt Karin und drückt Bernhard, der neben ihr sitzt, die Hand. Auf dem Couchtisch stehen getrocknete Datteln, ein kulinarisches Mitbringsel.

Unterwegs zu sein war schon immer Karins grosse Leidenschaft. Sei es ihre Tour alleine durch Südfrankreich zu Studienzeiten oder die ersten Familien-Ferien mit ihren Zwillingen David und Fabian in Dänemark. «Wir sind gerne auf Achse – weltweit in spannenden Ländern oder auf einer Wanderung in der Natur irgendwo in der Schweiz», erklärt Karin. «Das möchten wir noch möglichst lange tun.»

Früh vorsorgen zahlt sich aus
Bernhard ist bereits seit zwei Jahren pensioniert, Karin folgte ihm kurz nach ihrem 61. Geburtstag. Die Frühpensionierung war ein Zwischenziel, auf das sie seit einigen Jahren hingearbeitet hatte. «Mit Anfang 20 hatte ich mir noch keine Gedanken zur Altersvorsorge gemacht. Das kam erst als frisch gebackene Architektin in meinem ersten Job. Und richtig konkret wurde es mit 55.» Mit der Geburt ihrer Söhne fing Karin an, regelmässig Geld zur Seite zu legen. Seit rund 20 Jahren sorgt sie mit der 3. Säule privat vor, ergänzend zur obligatorischen staatlichen Vorsorge (1. Säule) und zur beruflichen Vorsorge (2. Säule). Vor rund sechs Jahren hat sie gemeinsam mit acrevis einen Pensionsplan aufgestellt.

Karin, frischgebackene Frühpensionierte
Mir war wichtig, Einkommenslücken in der Frühpensionierung zu verhindern.

Das Ziel: Frühpensionierung ohne Einkommenslücken

Im ersten Gespräch mit ihrem acrevis Berater ging es vor allem um eine Bestandsaufnahme: «Was wünsche ich mir für meine Pensionierung? Wo stehe ich aktuell? Dafür musste ich einige Unterlagen mitbringen – die Steuererklärung, meinen Pensionskassenausweis oder den sogenannten IK-Auszug der AHV als Grundlage für die Rentenberechnung», erinnert sich Karin, während sie eine Dattel aus der Schale nimmt.

Wichtig war der 61-jährigen vor allem, dass ihre Frühpensionierung keine Einkommenslücken reisst. Um dieses Ziel zu erreichen, rieten ihr die acrevis Vorsorge-Expertinnen und -Experten in weiteren Gesprächen dazu, ihren Pensionsplan mit einer Anlagelösung zu ergänzen. Für Karin kam dabei nur eine nachhaltige Vermögensverwaltung in Frage. Sie entschloss sich für acrevis invest expert Nachhaltigkeit: Eine Anlagelösung, die nur Fonds von Unternehmen mit positiver Bewertung in den Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung enthält. «So konnte ich meine finanzielle Situation verbessern und gleichzeitig in etwas Sinnvolles investieren.»

Rundum gut abgesichert

Doch damit nicht genug: Anschliessend nahm Karin auch ihre Versicherungslösungen unter die Lupe und in einem weiteren Termin setzte sie gemeinsam mit ihren Kindern einen Erbvertrag auf. Dieser regelt beispielsweise, dass ihre Söhne auf ihr Erbe verzichten, so lange Bernhard noch am Leben ist. Die Gespräche über ihre Pensionierung und Vorsorgesituation hätten sie Überwindung gekostet, gesteht Karin. «Das sind keine einfachen Themen, zudem kenne ich mich mit Finanzdingen nicht gerade gut aus. Doch da ich schon lange acrevis Kundin bin, konnte mich das Team sehr persönlich und individuell beraten.» Und sie fügt lächelnd hinzu: «Jetzt habe ich endlich das beruhigende Gefühl, dass alles gut aufgegleist ist. Wenn alles wie geplant läuft, bleibt sogar noch einiges von unseren Ersparnissen für unsere Kinder und Enkel übrig.»

Prompt klingelt es an der Tür. Sohn David ist mit seiner Familie zu Besuch gekommen. Es bleibt noch kurz Zeit für einen Ausblick: Ihre Pläne für die Frühpensionierung, jetzt, wo die Finanzen geklärt sind? Da muss Karin nicht lange überlegen: «Durchs Wallis wandern, meiner Enkelin schwimmen beibringen, Spanisch lernen und Kroatien auf einer Velo-Reise erkunden.»

Wir gratulieren Karin zur Frühpensionierung und wünschen ihr weiterhin eine abwechslungsreiche Zeit – egal ob auf Wanderungen, auf Reisen oder mit ihren Enkelkindern. Möchten auch Sie Ihre Vorsorge planen? Unsere Expertinnen und Experten können Ihnen in unserer Pensionsberatung weiterhelfen.

Checkliste für die Frühpensionierung

Ab ca. 50 Jahren Ziele für die Pension definieren: Lebensstandard halten? Mehr reisen? Neues Hobby beginnen? Für Kinder und Enkelkinder sparen?

Erstgespräch zur Pensionsplanung mit unseren Expert/innen in Ihrer acrevis Niederlassung vereinbaren.

Relevante Unterlagen mitbringen
  • Steuererklärung
  • Pensionskassenausweis inkl. Reglement
  • IK-Auszug (individuelles Konto) der AHV
  • Persönliches Budget
  • Lebensversicherungspolicen (wenn vorhanden)
  • Freizügigkeitskonten (wenn vorhanden) 


Im Folgegespräch die Analyse Ihrer persönliche Vorsorgesituation besprechen (Ist/Soll-Vergleich).

Massnahmen definieren, um Ihre Pensionsziele zu erreichen, zum Beispiel
  • Vermögen anlegen
  • Steuerplanung optimieren
  • Ehe-/Erbvertrag erstellen
  • Testament aufsetzen
  • Versicherungsleistungen anpassen
  • Weitergabe des Vermögens planen
Überprüfen, ändern, freuen:
  • Umsetzung der Massnahmen in regelmässigen Abständen mit acrevis überprüfen
  • Allfällige Änderungen vornehmen
  • Sich auf die arbeitsfreie Zeit nach der Frühpensionierung freuen



Das sagen unsere Expertinnen & Experten

Reto Zaugg
Reto Zaugg, Leiter Pensionsplanung / Senior Kundenberater Private Banking
Die Planung der zweiten Lebenshälfte ist wichtig – aber auch etwas, das man gerne aufschiebt. Viele Kundinnen und Kunden sind erleichtert, wenn sie bei uns kompetente Beratung erhalten und wir sie Schritt für Schritt in dieser wichtigen Lebensphase begleiten können.
Evelyn Büchi
Evelyn Büchi, Kundenberaterin Private Banking
Wie lässt sich Geld in der 3. Säule am besten anlegen? Wie sieht es mit der Amortisierung der Hypothek aus? Wie kann die Steuerbelastung reduziert werden? Was ist zu empfehlen – Rente oder Kapital? Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.