
Zahlen & Fakten
Wussten Sie, dass unsere Geschichte bis ins Jahr 1854 zurückreicht – und wir dennoch eine junge Bank sind? Oder was das mit der Bank CA St.Gallen und der swissregiobank zu tun hat? Auch acrevis ist im Wandel. Namen ändern sich, Zahlen variieren, Werte aber bleiben. Hier finden Sie Aktuelles und Wissenswertes rund um acrevis.
acrevis ist keine anonyme Grossbank, sondern eine regionale Bank mit Wurzeln in der Ostschweiz. Eine Bank, der rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Gesicht geben. Und über 60’000 Kundinnen und Kunden und rund 11’500 Aktionärinnen und Aktionäre vertrauen. Sie alle tragen dazu bei, dass acrevis stärker denn je in die Zukunft geht: Seit der Gründung im Jahr 2011 ist die Bilanzsumme von CHF 3.5 auf 5.2 Mrd. (Stand: 31.12.2025) gestiegen.
| Gründungsjahr | 2011 (Fusion von Bank CA St.Gallen und Swissregiobank) |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Sitz | St.Gallen |
| Niederlassungen | 9 |
| Mitarbeitende | 200 |
| Kundinnen und Kunden | über 60’000 |
| Aktionärinnen und Aktionäre | rund 11’500 |
| Dienstleistungen | Hauptsächlich Anlageberatung und Vermögensverwaltung für Privatpersonen und Unternehmen sowie Finanzierung von Immobilien |
| Marke |
Der Name acrevis ist an drei lateinische Wörter angelehnt, die unseren Leitsatz «Durch Vertrauen gestärkt» verkörpern:
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acrevis wurde 2011 aus der Fusion der Bank CA St.Gallen und der swissregiobank gegründet. Ihre Geschichte reicht jedoch deutlich weiter zurück: Viele der Vorgängerbanken waren über Generationen hinweg eng mit ihrer Region verbunden und haben die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort mitgeprägt.
Diese Wurzeln prägen acrevis bis heute. Die Bank verbindet regionale Verankerung mit einem modernen Verständnis von Beratung, Verantwortung und Unternehmertum. Die folgende Übersicht zeigt, wie aus verschiedenen regionalen Instituten die heutige acrevis Bank entstanden ist.
Der Ursprung des St.Galler Bankzweigs liegt in einer Initiative der St.Gallisch-Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft aus dem Jahr 1846. Nachdem deren Pläne zunächst gescheitert waren, wurde 1854 die «Creditanstalt in St. Gallen» gegründet.
1872 übernahm die Bank die Handwerkerbank St.Gallen und entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich weiter. 1920 erfolgte die Umbenennung in «St. Gallische Creditanstalt». Zum 150-Jahr-Jubiläum erhielt die Bank 2004 den Namen «Bank CA St.Gallen».
Die Geschichte des Toggenburger Bankzweigs begann 1876 mit der Gründung der Ersparnisanstalt Bütschwil. 1908 übernahm sie die bereits 1841 gegründete Sparkasse March in Lachen. Mit der Eröffnung einer Filiale in Pfäffikon im Jahr 1925 erweiterte die Bank ihre Präsenz über die Region hinaus. 1983 erfolgte die Umbenennung in Bank Bütschwil. 1990 kam mit der Übernahme der 1889 gegründeten Sparkasse Biene Ebnat-Kappel ein weiterer traditionsreicher Bankzweig hinzu.
Auch der Gossauer Bankzweig blickt auf eine lange Geschichte zurück: 1881 wurde die Ersparniskasse Gossau gegründet. 1910 erhielt sie den Namen «Bank in Gossau». 2002 schlossen sich die Bank in Gossau und die Bank Bütschwil zur swissregiobank zusammen und bündelten damit ihre regionalen Wurzeln. Mit der Eröffnung von Filialen in Wil und Rapperswil-Jona in den Jahren 2004 und 2008 baute die Bank ihre Präsenz weiter aus.
2011 wurden schliesslich die beiden historischen Bankzweige aus St.Gallen sowie aus Gossau und dem Toggenburg zur acrevis Bank AG vereint: Die Bank CA St.Gallen und die swissregiobank fusionierten zur heutigen acrevis Bank. Bereits zuvor hatten die beiden Banken in verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet. So beteiligte sich die Bank CA St.Gallen 2004 an der damaligen BGW Logistik AG von Alpha Rheintal Bank und swissregiobank und brachte ihren eigenen Logistikbereich ein. Das Unternehmen firmiert heute unter dem Namen Finanz-Logistik AG und betreibt ein Service-Center für Bankdienstleistungen im Backoffice- und Logistikbereich. 2009 traten die swissregiobank und die Bank CA St.Gallen gemeinsam aus dem Regionalbanken-Verbund RBA aus und schlossen sich dem ESPRIT-Banken-Netzwerk an.
Der Blick auf den acrevis «Stammbaum» zeigt: Aus regionalen Wurzeln ist über Jahrzehnte hinweg eine moderne Regionalbank entstanden. Auch nach der Fusion zur acrevis Bank AG im Jahr 2011 entwickelte sich die Bank weiter. 2013 erweiterte acrevis ihr Marktgebiet mit der Übernahme der Sparkasse Trogen und der Sparkasse Wiesendangen. 2016 gründete die Bank im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie die Tochtergesellschaft acrevis on AG und setzte mit neuen Beratungs- und Filialkonzepten weitere Akzente. Mit der Integration der Regiobank Männedorf stärkte acrevis 2026 zudem ihre Präsenz am Zürichsee und setzte ihre regionale Wachstumsstrategie fort.
Heute ist acrevis mit neun Standorten in St.Gallen, Gossau, Wil, Bütschwil, Wiesendangen, Männedorf, Rapperswil-Jona, Pfäffikon SZ und Lachen regional stark verankert.
Rund 200 Mitarbeitende und etwa 11’500 regionale Aktionärinnen und Aktionäre tragen die Bank im Marktgebiet zwischen Bodensee und Zürichsee.
Ganz offensichtlich gefällt es unseren 200 Mitarbeitenden bei uns. Schliesslich arbeiten sie im Schnitt schon mehr als 10 Jahre für unsere Kundinnen und Kunden. 30 Mitarbeitende sind sogar schon länger als 20 Jahre bei uns, 14 davon mehr als 30 Jahre.
Worauf wir ebenfalls stolz sind: Der Anteil zwischen den Geschlechtern ist gut ausbalanciert. Bei acrevis arbeiten fast gleich viele Männer wie Frauen.
| Werte per 31.12.2025 | acrevis Bank AG |
| Bilanzsumme | CHF 5.2 Mrd. |
| Eigene Mittel (nach Gewinnverwendung) | CHF 479 Mio. |
| Kundenausleihungen | CHF 4.2 Mrd. |
| Kundengelder | CHF 3.8 Mrd. |
| Depotvolumen | CHF 6.4 Mrd. |
| Assets under Management (Verwaltete Kundenvermögen) | CHF 10.4 Mrd. |
| Erfolg aus operativer Tätigkeit | CHF 29.6 Mio. |
| Gewinn | CHF 21.6 Mio. |
| Anzahl Mitarbeitende (teilzeitbereinigt; Jahresdurchschnitt) | 154.6 |
| Kundengelder in % der Kundenausleihungen | 91.26% |
| Cost-Income-Ratio 1) | 61.32% |
| Eigenkapitalrendite (Return on Equity) 2) | 5.6% |
| Kapitalquote 3) | 19.2% |
1) Geschäftsaufwand/(Brutto - Erfolg Zinsengeschäft + Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft + Erfolg Handelsgeschäft + übriger ordentlicher Erfolg)
2) (Gewinn + Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken)/durchschnittliche eigene Mittel
3) Anrechenbare Eigenmittel in % der risikogewichteten Aktiven
| Auszeichnungen | |
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Klimaschutznachweis als CO2-bilanziertes Unternehmen inklusive Klimaschutzbeitrag Für das myclimate Impact-Label «Wirkt. Nachhaltig» für Unternehmen werden alle relevanten direkten und indirekten klimawirksamen Emissionen aus den jährlichen Aktivitäten eines Unternehmens berücksichtigt. Die so berechnete Menge an CO₂-Emissionen wird in myclimate-Projekten eingespart oder aus der Atmosphäre entfernt und gespeichert. Die Projekte reduzieren nicht nur Treibhausgasemissionen, sondern tragen darüber hinaus zur sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der jeweiligen Region bei. acrevis ist seit 2020 vollumfänglich CO2-neutral. |
Wir sind stolz auf unsere regionalen Partnerschaften: Von unseren Lieferanten bis hin zu den eingesetzten Technologien und Softwareprodukten setzen wir auf Lösungen, die in unserem Marktgebiet entwickelt und umgesetzt werden. Eine starke Vernetzung und Verbundenheit mit unserer Region sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sind uns wichtig. Auch das regionale Sponsoring spielt in unserer Unternehmenskultur eine zentrale Rolle.
Offenheit und Transparenz gehören zu unseren Grundwerten. Deshalb informieren wir auf Basis der gesetzlichen Offenlegungspflicht jedes Jahr über unsere Eigenmittel und Liquidität.
Seien Sie stets frühzeitig informiert – mit der acrevis Agenda:
| Wichtige Termine | |
| Publikation Semesterbericht | 28. August 2026 |
| 16. Generalversammlung | 02. April 2027 |